Schluss mit Chaos: 5 Alltagstipps

Ho ho ho, Ihr Lieben! Die Weihnachtszeit hat offiziell begonnen und damit auch die Zeit für Weihnachtsdeko. Doch was helfen die schönsten festlichen Wohnaccessoires, wenn sie völlig untergehen zwischen herumliegendem Zeugs, Kram und Gedöns? Ich persönlich fühle mich in unserem Zuhause viel wohler, wenn ein Mindestmaß an Ordnung herrscht. Und ich denke, dass es den meisten Menschen so geht.

Um einen konstanten Zustand von Ordnung zu erreichen und zu halten, habe ich die folgenden 5 einfachen Strategien entwickelt. Und keine Angst – um ein aufgeräumtes, festliches Zuhause zu haben, müsst Ihr nicht stundenlang aufräumen und putzen. Diese Tipps eignen sich für jeden, aber insbesondere vielbeschäftigte Mamis, die sich in erster Linie um ihr Baby kümmern und trotzdem nicht im Chaos versinken wollen.

Dieser Post ist Teil einer Serie zum Thema Haushalt. Wenn unten also noch nicht alle Links existieren, habt bitte ein wenig Geduld mit mir 🙂

1. Die 30-Sekunden-Regel

Der einfachste Weg für ein aufgeräumtes Heim ist so einfach wie genial: man muss nur hinter sich selbst aufräumen, statt alles einfach dort liegen zu lassen, wo es zuletzt benutzt wurde. Auf diese Weise häufen sich nämlich Berge von Kram an, der später sortiert und weggeräumt werden muss. 

Eine einfache Regel für mich lautet: wenn es 30 Sekunden oder kürzer dauert, mache ich es sofort. 

Also wird die Jacke gleich aufgehängt, sobald ich zur Tür herein komme, der Schlüssel in die Schublade gelegt, die Post in den Müll und auf den To-Do-Stapel am Schreibtisch geworfen. Schuhe wandern direkt auf unser Schuhbänkchen. Beauty- und Pflegeprodukte stelle ich nach Benutzung sofort wieder an ihren Platz. Natürlich hab ichs auch mal suuuper eilig, z.B. weil Felix oft genau in dem Augenblick zu weinen beginnt, wenn wir zur Tür reinkommen. 

Hier kommt die „Volle-Hände-Regel“ ins Spiel: wann immer ich aus einem Raum in einen anderen gehe bzw. einen Platz (Sofa, Esstisch, Schreibtisch) verlasse, nehme ich etwas mit, das nicht mehr benutzt wird und eigentlich woanders hingehört und bringe es an seinen eigentlichen Platz. Also nehme ich beispielsweise nach dem Essen meinen Teller mit in die Küche und stelle ihn in die Spülmaschine. Wenn ich etwas am Esstisch arbeite, nehme ich das Notebook nach Benutzung gleich mit ins Arbeitszimmer und die Windel-Mülltüte direkt mit nach vorn zur Haustür. Gegenstände aus dem Keller und Sendungen, die zur Post müssen, lege ich im Eingangsbereich bereit und nehme sie beim nächsten Verlassen der Wohnung mit. So kann ich aber auch liegengelassene Gegenstände wegräumen, wenn ich ohnehin durch die Wohnung gehe. 

2. Jedem Ding sein Heim

Damit Punkt 1 erfolgreich angewendet werden kann, ist es wichtig, dass alle Sachen in der Wohnung einen festen Platz haben. Also findet am besten ein schönes Zuhause für Schlüssel, Schuhe, Handtaschen, Badprodukte, Reserve-Badprodukte usw. Wir haben ein Schuhbänkchen am Eingang, mein Schlüssel wohnt in einer Schublade der Kommode im Flur, meine Handtasche (immer nur eine einzige) steht neben der Kommode. Badprodukte sind auf dem Sims unter dem Spiegel aufgereiht, wenn möglich nach Kategorie (Gesicht, Make-up, Haare) in Boxen oder Täschchen sortiert. Für unsere Ersatzprodukte haben wir eine Kiste in der Abstellkammer. In letzterer herrscht auch weitgehend Ordnung, da das meiste Zeug in Kisten sortiert ist und Staubsauger, Wäscheständer & Co. ebenfalls ihren festen Platz haben. 

3. „Oben ohne“

Nein, nicht, was ihr denkt! Dieser Tipp bezieht sich nicht auf den Zustand des Aufräumenden, sondern auf den der Oberflächen in Eurem Zuhause 😉 

Küchenarbeitsflächen, Sideboards, Kommoden und der Esstisch sehen gleich tausendmal besser aus, wenn nichts oder jedenfalls nicht zu viel darauf steht/sitzt/liegt. 

Einige wohlplatzierte Deko-Elemente sind natürlich schön, aber Post, Rechnungen, Handtaschen, Bücher, Geschirr… in diesem Fall springe zurück zu Punkt 1 und 2 😉

4. Morgen- und Abendroutine

Einige Aufgaben, wie Ein- und Ausräumen der Spülmaschine, Bett machen, Kleidung sortieren oder auch allgemeines Aufräumen, lassen sich super in einer Morgen- und/oder Abendroutine unterbringen. Diese macht ihr dann jeden Tag zur gleichen Gelegenheit, z.B. gleich nach dem Frühstück, während Babys erstem Nickerchen, nach dem Abendessen oder als letzte Amtshandlung vor dem Schlafengehen. Hier findet ihr in Kürze detaillierte Posts zu meinen Routinen 🙂

5. Jeden Tag ein Bißchen

Allgemein habe ich meinen Haushalt in 5 verschiedene Portionen aufgeteilt. Ich erledige dann eine Portion pro Wochentag zusätzlich zu Morgen- und Abendroutine. Zum Einen fällt es mir so leichter, mich zum Putzen aufzuraffen, als wenn ich einmal die Woche 5 Stunden machen muss. Zum Anderen kann ich die einzelnen abgegrenzten Aufgaben flexibel im Tagesablauf unterbringen und die täglichen Aufgaben sind recht schnell zu erledigen. Im Schnitt habe ich auf diese Weise jeden Tag insgesamt eine Dreiviertelstunde lang zu tun. Besonders schön finde ich, dass ich dadurch die Wochenenden frei habe. Für schöne Familienaktivitäten, Entspannung oder auch besondere Projekte rund um Wohnung und Balkon.

Auch zu den einzelnen Bereichen meiner Wohnung wird es hier demnächst einen eigenen Post geben! 

Wenn Ihr diese 5 Tipps jeden Tag beherzigt, wird Eure Wohnung ab dem ersten Tag sofort ordentlicher sein! Berichtet mir doch gern, wenn Ihr sie ausprobiert! 

Habt Ihr noch andere Tipps für mich? 

Wünsche Euch ein schönes, winterliches Adventswochenende! 

Eure Katrin 

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