Unsere Stoffwindeln – Teil 1

Hallo ihr Lieben! Mein letzter Post liegt schon eine gefühlte Ewigkeit zurück! So ein Baby ist doch tatsächlich ein Full-Time-Job! Aber dazu demnächst mehr im nächsten Baby-Update! 😉

Natürlich wollte ich Euch eine besondere Anschaffung nicht verschweigen: unsere Stoffwindeln! Aus welchen Gründen wir uns dafür entschieden haben, welches Modell wir gekauft haben und wie mein erster Eindruck war, erfahrt Ihr in diesem Post! 

Außerdem plane ich, in Kürze einen zweiten Post zu schreiben, in dem ich unsere ehrlichen praktischen Erfahrungen zusammenfasse.

Stoff – warum, wieso, weshalb? 

Stoffwindeln haben sowohl Vor- als auch Nachteile gegenüber normalen Windeln:

Vorteile:

  • Geringere Kosten

Jedenfalls langfristig. Unser Paket mit 20 Windeln hat 450€ gekostet. Dazu kommen natürlich noch die Kosten fürs Waschen (Strom, Wasser, Waschmittel). Im Laufe des Wickellebens eines Kindes sollen Stoffwindeln so ca. 600€ kosten. Aber man schafft die Windeln nur einmal an. Wenn man also noch mehr Nachwuchs plant, zahlt man beim 2., 3., … Kind nur noch die Waschkosten. Normale Windeln muss man natürlich nicht alle auf einmal kaufen, aber über die gesamte Wickelzeit kommen auch hier hohe Kosten auf einen zu. Normale Windeln werden mit ca. 5€/Woche veranschlagt. Wenn man sein Kind also drei Jahre lang wickelt kommen ca. 800€ auf den elterlichen Geldbeutel zu und das bei jedem weiteren Kind aufs Neue. 

  • Ökobilanz?

Die Frage nach dem ökologischen Sinn von Stoffwindeln spaltet die Elternwelt 😉 zum Einen müssen Stoffwindeln und normale Windeln zunächst unter Nutzung von Ressourcen hergestellt werden. Allerdings benötigt man deutlich weniger Stoffwindeln als normale. Des Weiteren kommen Kosten und Umweltbelastungen durch das Waschen der Stoffwindeln hinzu. Was man bei den Stoffwindeln aber auf jeden Fall spart sind die Müllberge. Fand ich ein super Argument. Selbst wenn die Stoffwindeln wegen Wasser- und Stromverbrauch nicht besser dastehen, hat man auf jeden Fall deutlich weniger Müll zur Müllkippe geliefert. 

  • Schneller trockene Kinder

Kinder, die mit Stoffwindeln gewickelt werden, werden wohl im Schnitt schneller trocken. Dies trägt noch einmal zur Kostenersparnis (man spart ja beispielsweise ein halbes Jahr normale Windeln) und dem Ökogedanken (ein halbes Jahr weniger Windeln waschen) bei. Außerdem ist es sicher angenehm, sein Kind früher als später aufs Töpfchen schicken zu können. Begründet wird die schnellere Trockenheit damit, dass Babies immer bewusst spüren, wenn sie in die Windel gemacht haben. Das ist bei herkömmlichen Windeln anders, da sie sehr saugfähig sind. 

  • Schonend zur Haut

Nicht zuletzt sind Stoffwindeln schonender für die zarte Babyhaut (es kommt einfach mehr Luft durch und die Babys hocken auch nicht so lange in der nassen Windel) und beugen damit wunden Popos vor. 

Nachteile: 

  • Mehr Aufwand 

Ein großer Nachteil von Stoffwindeln ist natürlich die Mehrarbeit, die man mit ihnen hat! Mehrmals pro Woche müssen die Windeln mit einem besonderen Waschmittel gewaschen und (in unserem Fall ohne Trockner) getrocknet werden. Zusätzlich zur ohnehin schon anfallenden Wäsche eine weitere Herausforderung! 

  • Mehr Kontakt mit dem Windelinhalt

Außerdem kommt man unweigerlich auf Tuchfühlung mit den Windeln und deren Inhalt. Das Vlies, welches man für den Stuhlgang in die Windel legt, will vor dem Waschen entfernt und etwaige Reste aus der Windel ausgewaschen werden. 

Unsere Wahl

Wir haben uns für All-In-One Stoffwindeln entschieden, da sie wie normale Pampers funktionieren. Unsere sind die Pop-In V2 Bamboo von Close Parent. Es gibt ein Höschen, in das zwei Einlagen (und ggf. eine Nachteinlage) geknöpft werden. Darauf kommt das Windelvlies. Die Windeln wachsen dank mehrerer Druckknöpfe bis zum Töpfchen mit. Wir haben gleich zwei Sparsets mit je 10 Windeln, 3 Nachteinlagen, Vlies und Aufbewahrungsbeutel gekauft. Kosten: insgesamt 450€! Teuer!
Ich dachte mir aber, dass solche All-In-Ones einfach am unkompliziertesten sein würden! Die Hauptgründe für unsere Entscheidung waren die Aussicht auf frühere Trockenheit – gerade bei Jungs dauert das ja wohl seine Zeit, sowie die langfristige Kostenersparnis bei weiteren Babys. Aber auch die Einsparung von viel Müll fand ich einen reizvollen Gedanken!

Hier ein paar Impressionen:


Erster Eindruck

Die Windeln machen einen sehr hochwertigen Eindruck. Sie erscheinen aber im Vergleich zu Pampers Gr. 1 sehr groß und dick. Natürlich muss aber auch genug Stoff dran sein, um auch noch einem Zweijährigen zu passen! Es stellt sich aber die Frage, wie da (insb. ganz am Anfang) noch ein Body und eine Hose drüber passen sollen… Das System scheint aber sehr ausgeklügelt. Insbesondere den Wetbag für benutzte Windeln unterwegs finde ich ein gelungenes Element des Windelsets. 

Alles in allem also ein guter erster Eindruck! Wie wir zurecht gekommen sind und ob doe Stoffwindeln sich bewähren konnten? Das erfahrt Ihr in Kürze in Teil 2! 

Eure Katrin

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Ein Gedanke zu “Unsere Stoffwindeln – Teil 1

  1. Pingback: Unsere Stoffwindeln – Teil 2 | Life Law Balance

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