Woche 1 meiner Kein-Süßkram-Challenge

7AE9FFA7-3440-4796-90B4-2BE0FE175DBCHallo zusammen! Überraschung – heute gibt es schon den nächsten Blogpost von mir! Und alles nur, weil ich ab heute meine ganz persönliche Kein-Süßkram-Challenge begonnen habe…

 

 

 

Bei vielen ist die traditionelle Fastenzeit (Aschermittwoch bis Ostern) auch nach wie vor eine Zeit des Verzichts. Auch Hannah von Projekt: Gesund leben hat am vergangenen Mittwoch ihr Projekt Zuckerfrei erneut begonnen (dafür bin ich natürlich etwas spät dran, aber ich steige nun quasi verspätet und etwas abgewandelt ein!). Davon gelesen hatte ich schon oft, auch bei Healthy Habits gibt es eine ganze Serie zum Thema Zuckerentzug.

Auch wenn ich grundsätzlich kein Freund davon bin, auf alles zu verzichten, über Ernährung mehr nachzudenken, als sie zu genießen und sich gar nichts mehr zu gönnen, habe ich das Gefühl, dass mein Zuckerkonsum in den letzten Wochen irgendwie außer Kontrolle geraten ist. Bei mir gibt es nur „Ganz oder gar nicht“ – entweder esse ich sehr gesunde, auch süße, Snacks oder ich backe ein Blech Muffins und esse alle alleine an einem Abend auf. Gesund ist das sicher nicht. Und auch nicht clean.

Gerade jetzt in der Schwangerschaft geht meine Nahrung ganz automatisch auch an unser Baby. Und trotz dieses Gedankens bin ich in die klassische Schwanger-Falle getappt. Ja, toll, endlich schwanger, jetzt kann ich endlich schlemmen was und wieviel ich will, denn ein wenig an Gewicht muss ich ja ohnehin zulegen! Auch wenn meine Mahlzeiten alles in allem recht ausgewogen und gesund geblieben sind, habe ich mir allzu viele „Ausnahmen“, Süßigkeiten und Gebäck genehmigt. Eine ganze Tafel Schokolade in 24 Stunden. Ein Berliner zum Mittag, ein Donut am Abend und danach noch zwei Quarkbällchen – an einem Tag. 1,5 Berliner am nächsten. 6 (!) Muffins am Tag danach… und genießen kann ich die Schlemmerei dann auch nicht einmal wirklich, sondern ich fühle mich schlecht… hat es sich also überhaupt gelohnt? 😉

Eigentlich hatte mein Kein-Süßkram-Programm schon letzten Freitag starten sollen – am Wochenende habe ich aber total versagt… Und da ich solche Zucker-Projekte schon öfter mehr oder weniger stillschweigend angefangen habe (und gescheitert bin), habe ich auch zunächst auch nichts hier auf dem Blog dazu geschrieben. Die Peinlichkeit wollte ich mir und meinen Lesern lieber ersparen!

Großer Fehler!

Also jetzt mal im Ernst: ab heute gibt es bis einschließlich 13.3.16 keinen Zucker, Kuchen, Schoki, Chips, [setze Lieblingssüßigkeit ein]! Einzige Ausnahme ist mein Geburtstag am 27.2.! Da wünsche ich mir von meinem Mann eine selbstgebackene Torte (er weiß nur noch nichts von seinem Glück ;-))! Die Torte esse ich aber natürlich nicht allein, sondern teile sie mit meinem Mann und unseren Gästen am Abend, wie es sich für ein braves Geburtstagskind auf Zuckerentzug gehört! ;-P

Und ich werde jeden Abend ein kleines Update auf dem Blog posten, wie der Tag lief und was es zu essen gab! Nix großes, nur ein Lebenszeichen von der anderen Seite des Zuckerbergs!

Im Laufe der 4 Wochen wird es auch immer wieder neue Rezepte für zuckerfreie Snacks, Mahlzeiten oder Ideen aller Art geben! Honig und Agavendicksaft sind (in Maßen) aber für mich erlaubt!

Ihr dürft natürlich auch sehr gern alle mitmachen! Ich freue mich über jeden Mitstreiter! Hinterlasst mir doch einfach einen Kommentar unter diesem Post oder bei Instagram oder schreibt mir eine Nachricht dort! Dann können wir uns alle gegenseitig motivieren!

Aber jetzt mal zu meinem kurzen Update für Tag 1:

Heute fiel mir der Verzicht auf Zucker zum Glück gar nicht so schwer. Die letzten beiden Muffins habe ich sicherheitshalber eingefroren, die darf mein Mann essen, wenn er mag! Ansonsten ist das natürlich auch die Motivation, die die meisten von uns ergreift, wenn wir etwas Neues beginnen!

Zum Frühstück gabs eine Schale Porridge mit einem geriebenen Apfel, unterwegs im Büro zwei Scheiben Vollkornbrot mit Käse und eine Banane. Zum Mittag- und Abendessen hatte ich jeweils eine große Portion Ofengemüse mit selbstgemachtem Tzaziki. Danach war ich jeweils zum Glück so satt, dass ich an Nachtisch gerade kaum zu denken wage, aus Angst ich könnte platzen!

So kann es meinetwegen weitergehen!

Tag 2

N’abend! 

Hier mein kurzes Update für Tag 2 meiner Zuckerfrei-Challenge!

Heute war ich mega müde! Ich hatte über 9 Stunden geschlafen, trotzdem war ich den ganzen Tag über wie betäubt! Vielleicht Entzugserscheinungen? 

Auch der Appetit auf Süßes war nach dem Mittagessen deutlich spürbarer als gestern und der frische Milchreis vom Bürokiosk hat mich angelacht – aber ich blieb standhaft!

Was gabs heute zu essen? Zum Frühstück gabs Porridge mit Banane, zum Lunch einen Wrap mit Hackfleisch und gegrilltem Gemüse, nachmittags ein paar (sündhaft teure!) Erdbeeren (statt Milchreis) und zum Abendessen einen großen Berg Sushi und eine Dattel!

Soweit, so gut! Wie läuft es bei Euch, falls Ihr auch bei der Challenge eingestiegen seid?

Tag 3

Essenstechnisch gab es heute zwei Scheiben Vollkornbrot mit Käse und einen frischgepressten Orangensaft zum Frühstück. Als Snack gab es eine Portion Bananensushi. Nachmittags hatte ich eine große Portion Gnocchi mit saurer Sahne und Parmesan und ein paar Nüsse und Datteln. Eben gerade war ich noch ziemlich satt, so dass es als kleines Abendessen eine Portion Erdbeersushi und ein Glas Mango-Karottensaft gab. Dank der süßen Sushis konnte ich dem süßen Hunger heute jeweils einen leckeren Snack entgegensetzen, der aus gesunden Kohlenhydraten (Vollkorn und Obst), Vitaminen (Obst) und Protein (Nussmus und Magerquark) bestand. Und die Motivation, von sonstigem Süßkram wegzubleiben, stieg ganz immens. Das Auge isst mit und es macht richtig Spaß, sich mal was besonderes, gesundes zu gönnen und selbst zuzubereiten!

Tag 4

Heute war irgendwie ein stressiger Tag. Aus verschiedenen Gründen war ich in den letzten Tagen nicht sonderlich fleißig hinsichtlich meiner Haushaltstätigkeiten, so dass sich eine ellenlange To Do-Liste angesammelt hatte… Ob und wie sich das auf meine Challenge ausgewirkt hat?

Frühstück – Vollkornbrot mit Käse und frischgepresster Orangensaft

Snack– eine Mandarine

Mittag – Wrap mit Hackfleisch, Hummus und viel Salat

Snack– ein paar Datteln

Abendessen – zwei Veggie-Samosas, drei geröstete Ziegenkäsetaler im Speckmantel, in Knoblauch und Olivenöl gebratene Aubergingenscheiben mit Kräuterquark. Irgendwie eine seltsame Mischung… schieben wir’s auf die Hormone

Nachtisch – gleich werde ich wohl noch ein paar Erdbeeren und Datteln naschen. Muss noch einiges am Rechner erledigen…

Heute habe ich also viel mit Obst kompensiert. Vor allem die leckeren Medjoul-Datteln sind dabei Gold wert… sie sind sehr weich, sehr süß und hammer lecker!!

Bisher läuft die Woche ganz gut. Ich hatte aber auch noch keinen größeren Verlockungen zu widerstehen! Mal sehen, wie es am Wochenende wird, wenn ich endlich mal wieder in der schönsten Stadt der Welt weile!

Tag 5

Moin Moin! An diesem Wochenende zieht es mich mal wieder in meine alte norddeutsche Heimat! Der Tag heute war mit Arbeit, Packen, Haushalt etwas voll, aber ich habe festgestellt, dass ich unter Stress sogar eher weniger Appetit auf Süßes habe! Ein Glück – es gibt auch genug Leute, bei denen es genau andersherum ist!

Erstaunlicherweise fällt mir mein Zuckerentzug bisher sehr leicht… Vielleicht will ich mich auch nur nicht vor Euch blamieren. Oder das dicke Ende kommt erst noch… Wir werden sehen!

Also hier die Bilanz für heute – Zu essen hatte ich heute das folgende:

Frühstück – frisch gepresster Orangensaft, auf mehr hatte ich einfach keinen Appetit!

Zweites Frühstück im Büro – zwei Scheiben Vollkornbrot mit Käse

Mittag – Falafel mit Gemüse-Couscous, Hummus und Krautsalat von unserem Büro-Servierwagen

Snack – 1 Mandarine, 4 (oder 5?) Datteln

Abend – gleich im Auto gibts ein Ciabatta-Brötchen mit Pesto, Tomate, Mozzarella, Basilikum und Rucola. Liegt hier schon in Alufolie neben mir. Und falls ich danach noch was möchte, hab ich einen Monatsvorrat Bananen und Cashew-Cranberry-Mix dabei

Also Ihr Lieben! Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende! Ich werds mir in Hamburg gut gehen lassen, essen gehen, bummeln, schwimmen, den Zoo besuchen, Freundinnen treffen… das wird schön!

Tag 6

Moin Moin aus Hamburg! Wie mein Zuckerentzug unterwegs und am Wochenende läuft erfahrt Ihr in diesem kurzen Update!

Erstmal meine Mahlzeiten heute:

Frühstück – 2 kleine Brötchen mit gekochtem Schinken, Käse, Gurken und Tomaten, 1 hartgekochtes Ei, Birchermüsli mit Obstsalat. Schön, wenn man sich im Hotel viele verschiedene frische Sachen aussuchen kann!

Mittag – Dann haben wir mit dem Wau einen langen Spaziergang an der Alster gemacht. Unterwegs gab es einen Latte Macchiato zum Aufwärmen! Später in der City habe ich mir dann eine leckere Currywurst mit Pommes gegönnt. Danach hatte ich einen ziemlichen Appetit auf einen süßen Nachtisch und die typisch Hamburgischen Franzbrötchen haben mich beim Bäcker ziemlich angelacht! Ich bin aber stark geblieben und hab mir einen frischgepressten Saft gekauft! Gut so!

Abend – Abends hatte ich dann tollen Hamburger Grünkohl mit Bratkartoffeln und einem Würstchen. Wir waren nämlich original Hamburgisch essen! Total lecker und leicht urig! Kann das Lokal „Anno 1905“ aber nur empfehlen! Danach war ich so dermaßen satt, dass an Nachtisch kaum zu denken war. Eine getrocknete Aprikose habe ich dann aber noch probiert

Alles in allem ist es in der Freizeit und insbesondere unterwegs schon schwieriger für mich, auf Süßes zu verzichten! Zum Latte ist schnell mal ein Stück Kuchen oder eine Waffeln bestellt. Unterwegs gibt es überall Bäcker und ähnliches, bei denen man jederzeit süße Versuchungen findet… Aber es gibt auch Alternativen: den Saft fand ich super lecker und süß, Obst kann man auch gut mitnehmen und auch Trockenfrüchte sind ein toller Tipp! (Obwohl ich die getrockneten Aprikosen, die wir heute abend probiert haben, leider gar nicht so lecker fand… Datteln sind und bleiben meine Favoriten!)

So weit, so gut! Und bis morgen! 

Tag 7

Liebe Leute! Ich schreibe diese Zeilen in einem Zustand völliger kulinarischer Überforderung! Satt ist überhaupt kein Ausdruck! Und warum gibt es überhaupt nur „Hunger“ oder „schlecht“ – aber rein gar nichts dazwischen? Kennt ihr das, wenn ihr im Urlaub oder unterwegs viel auswärts esst und immer leckere Dinge, aber in riesigen Portionen? Und wenige Stunden später geht das FrEssen wieder weiter? Jammern auf hohem Niveau, aber mein armer Bauch…

Der letzte Tag meiner ersten Fastenwoche lässt sich jedenfalls gut mit einem Wort beschreiben: VIEL! Was es gab und warum ich einmal ein klein wenig geschummelt hab? Lest weiter 😉

Frühstück – direkt nach dem Schwimmen eine Banane, nach dem Duschen drei kleine Brötchen mit gekochtem Schinken und Gurke. Dazu Orangensaft, koffeinfreier Kaffee mit Milch. Und ein hartgekochtes Ei!

Snack – über den Mittag waren wir dann im Zoo. Danach hatte ich noch eine Banane und den Cashew-Cranberry-Mix von Alnatura.

Spätes Mittagessen – gegen 17 Uhr gabs einen Latte Macchiato und dazu – nein, keinen Kuchen (leider). Da ich aber kein richtiges Hauptgericht wollte, hatte ich Kartoffelpuffer mit Apfelkompott. Ich weiß es nicht sicher, aber bei dem Apfelkompott war doch bestimmt zusätzlicher Zucker im Spiel? Diese kleine Schummelei verzeihe ich mir aber, immerhin war es kein Kuchen, Kaiserschmarren o.ä.

Abend – Abendessen gabs in einem tollen Steakrestaurant. Da ich es aber ein Verbrechen finde, das gute Fleisch komplett durchzugaren, hatte ich als Vorspeise einen Salat mit Walnüssen und als Hauptgang orientalisches Grillgemüse auf Couscous, dazu ein paar Onionrings mit Barbecuesauce. Jetzt bin ich dem Platzen nahe… Genau genommen warte ich nur darauf, diesen Post fertig zu haben, um in einen langen, traumlosen, komatösen Verdauungsschlaf zu fallen. Morgen gibts dann nämlich gleich zweimal Frühstück… *leicht wahnsinniges hektisches Kichern*

Woche 1 ist damit geschafft und ich bin bisher sehr zufrieden mit mir. Vor allem, da hier im Kurzurlaub die Gelegenheiten und Verlockungen doch breiter gesät sind als im Alltag daheim! Und obwohl ich mir normalerweise schon ein Dessert im Restaurant oder ein Stück Kuchen im Cafe gönnen würde, bin ich stolz darauf, es momentan einfach mal durchzuziehen!

In diesem Sinne- auf Woche 2! 

Eure Katrin (legt das iPad weg und sucht eine Liegeposition, in der der Bauch nicht drückt…)

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