Ich packe meinen Koffer…

 …für einen Wochenendtrip! Zwei Nächte und Tage bin ich unterwegs. Mein Motto fürs Kofferpacken: So viel wie nötig, so wenig wie möglich! Schluss mit den zentnerschweren Riesenkoffern und Zusatz-Reisetaschen. Keine losen Schuhe und Jacken mehr im Kofferraum verteilt. Endlich nur noch einmal gehen müssen!

Meine 10 Tipps für cleveres Packen für eigentlich jede Reise findet Ihr hier!

1. Schreibt alles auf!

Ich beginne meistens schon Tage, bei längeren Reisen Wochen, vor der Abfahrt damit, eine Liste auf meinem iPhone zu erstellen. So kann ich dann ganz einfach alles hinzufügen, das mir noch so einfällt. Und wenn es wirklich ans Packen geht, muss ich nur noch abhaken!

2. Listet Eure Tage und Aktivitäten auf

Wenn Ihr zwei Tage in einer Stadt verbringt, sehen Eure Aktivitäten natürlich ganz anders aus, als fünf Tage in einem Spa oder 10 Tage beim Wandern. Grundsätzlich gilt aber: nur wenn Ihr wisst, was Ihr macht, könnt Ihr auch einschätzen, was Ihr wirklich braucht.

Beispiel: Ich verbringe mein Wochenende in Dresden. Dabei stehen sowohl Wellness, Sightseeing, als auch Spaziergänge mit dem Hund und ein festlicheres Abendessen auf dem Programm.

3. Checkt den Wetterbericht!

Bedarf keiner Erklärung, oder?

4. Plant Eure Outfits – aber clever!

Für jeden Tag und alle geplanten Aktivitäten sucht Ihr nun jeweils ein Outfit aus. Von der Unterwäsche bis zu den Accessoires. Achtet dabei darauf, dass Ihr Kleidungsstücke auch mehrfach einplant. Nehmt Outfits mit, die sich in einem ähnlichen Farbschema bewegen, damit Ihr die Einzelteile ggf. auch untereinander mischen könnt.

Beispiel:

Fürs Spa nehme ich einen Bikini, Flipflops und eine Garnitur Yoga-Klamotten (Hose, Top, Socken, Unterwäsche) mit.

Auf Laufschuhe o.ä. verzichte ich bei einem zweitägigen Trip lieber, die nehmen sehr viel Platz weg und häufig genug gehe ich dann doch nicht laufen, wenn ich im Spa schwimmen, Yoga oder Fitness machen kann. Außerdem vermeide ich „dicke“ Teile, z.B. Pullover oder nehme eher die 3/4-Hose, einfach um Platz zu sparen.

Tagsüber werden wir uns viel zu Fuß bewegen, sowohl Samstag als auch Sonntag. Das Wetter soll sonnig bei 25 Grad werden, also habe ich als Basic eine weiße Jeans eingepackt, die ich an beiden Tagen tragen kann (sofern sie den zweiten Tag noch sauber erlebt). Alternativ packe ich auch ein Paar Shorts ein, falls es dafür wirklich warm genug sein sollte. Dazu zwei hübsche Tops und einen Blazer, der auch zu beiden Outfits passt.

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Bei den Schuhen tu ich mich zugegeben immer etwas schwer. Einerseits möchte ich, dass sie zum Outfit passen und gut aussehen, aber andererseits sollen sie eben auch bequem sein. Das lässt sich oft genug nicht gerade auf einen Nenner bringen. Diesmal nehme ich meine beige-braunen Keilsandalen mit. Außerdem habe ich mir vor Kurzem diese silbern/bronze glänzenden Halbschuhe gekauft.

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Durch die Farbe sehen sie ein bißchen nach was aus, haben aber ein tolles Fußbett und sind damit bequem genug, um den ganzen Tag mit dem Hund durch Stadt und Wald zu turnen UND sie am nächsten Tag gleich nochmal tragen zu können. Andere gute Schuhe für Kurztrips sind für mich Flipflops (hab aber leider immer kalte Füße) oder Ballerinas.

Grundsätzlich versuche ich, bei kurzen Wochenendausflügen nur 1-2 Paar Schuhe mitzunehmen, eines für den Tag und das Andere für den Abend. Diesmal wollte ich aber unbedingt die Sandalen testen, brauche aber trotzdem ein weiteres Paar zum Gassigehen!

Für unser Abendessen darf es dann aber gern ein wenig schicker sein. Hier wähle ich in der Regel ein Kleid. So habe ich weniger zu kombinieren und zu packen. Achtet gerade bei Abendgarderobe darauf, dass der Stoff im Koffer nicht allzu sehr knittert! Oder informiert Euch, ob Euer Hotel einen Bügelservice anbietet. Hier kommt dann auch das zweite Paar Schuhe ins Spiel – natürlich High Heels.

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Schließlich suche ich noch eine Jacke aus, die ich sowohl tagsüber, als auch abends tragen kann. Hier bietet sich ein Trenchcoat an oder bei „Schmuddelwedder“ eine Wachsjacke oder nettere Regenjacke. Da wir mit tollem Wetter rechnen, nehme ich nur den Blazer mit.

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5. Accessoires

Ein toller Weg, die einfacheren Tagesoutfits etwas aufzupeppen, sind natürlich Accessoires.

Wenn ich den Hund dabei habe, nehme ich am liebsten eine Umhängetasche mit. Genug Platz für Leckerchen und die gewissen Beutel… und ich habe immer die Hände frei. Eine für die Leine und eine fürs Händchenhalten mit dem Liebsten. Oder einen Kaffee. Oder ein Eis. Ihr wisst, was ich meine… 😉 Meistens nehme ich für den Abend nichtmal eine zweite Tasche mit, es sei denn, der Anlass oder mein Outfit verlangen wirklich danach.

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Wenn ich meine Outfits plane, plane ich auch gleich den passenden Schmuck ein. Große Ketten oder Armreifen sind immer ein Go-To für mich. Wenn nicht gerade wirklich mal Sommer ist, ist auch immer ein schöner Schal im Gepäck. So kann ich meinen bequemeren Städtetrip-Outfits auf einfache Weise das gewisse Etwas verleihen. Ich finde nämlich, dass „bequem“ nicht automatisch „langweilig“ und „bieder“ bedeuten muss!

Je nach dem: Sonnenbrille oder Regenschirm nicht vergessen!

6. Alles Übrige muss auch auf die Liste!

Wenn die Outfits stehen gilt es noch, alles übrige zu bedenken und auf die Liste zu bringen: Elektronisches und Zubehör (Handy, Kindle, iPad); Hundefutter, -napf, -körbchen, -medizin, -spielzeug; Portemonnaie; Notfallset; Schlafanzug; Kulturbeutel…

7. Kulturbeutel

Diesmal geht es mal nicht um die Beutel für den Hund. Das Volumen meines Kulturbeutels hängt von verschiedenem ab: komm ich für die Dauer der Reise ohne Haarewaschen aus? Brauche ich ein Glätteisen oder einen Lockenstab? Wie extravagant soll das Abendmakeup sein?

Grundsätzlich packe ich immer Pröbchen oder kleine Größen, wenn möglich. Spart enorm Platz. Außerdem bieten viele Hotels grundlegende Hygiene-Produkte gratis an, die ich dann nicht selbst mitbringen muss. Gerade für 2 Nächte muss bei mir auch nicht immer das ganze Bad mit… Aber egal, wie Ihr Euch entscheidet, schreibt es auf die Liste!

8. Wählt Euer Gepäckstück

Alles von meiner Liste lege ich am Abend vor der Abreise auf meinem Bett ordentlich gefaltet zurecht. So kann ich auf einen Blick sehen, wie groß mein Koffer/meine Tasche sein muss und ich gehe auf Nummer sicher, dass ich nichts vergesse (indem ich immer auf der Liste abhake, wenn ich etwas in den Koffer stecke). Für zwei Tage kann ich in der Regel alles in einen kleinen Bordgepäck-Koffer packen.

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9. Packt platzsparend!

Für mich hat es sich bewährt, zunächst alle Kleidungsstücke auszubreiten, in ein längliches Rechteck zu falten und dann so faltenfrei wie möglich zu rollen. So zerknittern sie nicht allzu sehr und nehmen vor allem weniger Platz weg. Meine Schuhe packe ich in die dazugehörigen Beutel oder einfach Plastiktüten und bette sie auf die Kleidung. Das untere Drittel meines Koffers reserviere ich für meinen Kulturbeutel und Last-Minute-Objekte. Da der Kulturbeutel in der Regel am meisten wiegt, verhindere ich dadurch, dass der Koffer im Stehen nach vorn überkippt. Schlau, oder? ;-P

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Dinge, die in die Handtasche gehören, packe ich auch gleich in die Handtasche. So bin ich auch unterwegs schon jederzeit startklar!

10. Proviant

Essbares, Getränke, Hörspiele für die Fahrt und Ähnliches packe ich in eine separate Tasche. Dadurch stellt man nicht mitten auf der Autobahn fest, dass die Kekse im Kofferraum, die Lieblings-CD ganz unten im Koffer und die Wasserflaschen immer noch daheim in der Abstellkammer sind! Die Verpflegungstasche kann dann während der Reise einfach im Auto zurückbleiben.

Apropos Auto: bei uns heißt „Checkliste“ aus gegebenem Anlass immer, ob sich ein gewisses Objekt garantiert im Auto befindet, nicht, ob man es irgendwann schon einmal gesehen hat! 😀

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gute Fahrt bei Eurer nächsten Reise! 🙂

Was sind Eure Tipps fürs Kofferpacken? Gerade auch, um bei Kurzreisen das Gepäckaufkommen zu minimieren?

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Koffer, Handtasche, Provianttasche und Körbchen samt Hund stehen schon bereit!

Eure Katrin

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3 Gedanken zu “Ich packe meinen Koffer…

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