Erstens kommt es anders…

…und zweitens als man denkt!

Gerade einmal zwei Wochen ist es her, da war ich ach so fest entschlossen, die 15 Wochen Freeletics neu zu beginnen.

Richtig auspowern würde ich mich. Motiviert sein. Muskelkater haben. Trainingshöhe- aber auch -tiefpunkte. Und vor allem wieder Spaß am Sport.

Und dann kam Tag X. Nicht.

Beim bloßen Gedanken an Aphrodite wollte ich am liebsten ein Nickerchen machen. (Vielleicht ist es bei einem Wiedereinstieg sogar noch härter, denn man weiß genau, was einen auch an Negativem erwartet – Schweiß, Schmerz, Tränen…)

Die Euphorie, die meiner Entscheidung zum Neuanfang gefolgt war, war anscheinend genauso schnell wieder verschwunden…

Dazu kam dann noch meine absolut un-wertvolle Ernährung in der letzten Zeit seit dem Urlaub… Süßigkeiten, Chips, ungesunde Hauptmahlzeiten – eine gefährliche Kombination mit Bewegungsmangel!

Aber auch eine Erkenntnis: so möchte ich mich eigentlich nicht fühlen! So möchte ich eigentlich nicht leben!

Also machte ich es mir einfacher. Ich ging den Weg des geringeren Widerstandes, aber immerhin ging ich los! Natürlich höre ich schon die alten Freeletics-Hasen laut „No Excuses!“ schreien. Eigentlich war ich auch enttäuscht von mir. Nicht umsonst habe ich seit dem letzten Post vor 14 Tagen nichts mehr auf LifeLawBalance gepostet, ich konnte und wollte mir und meinen Lesern diese Niederlage zunächst nicht eingestehen. Sie auch noch schriftlich zu veröffentlichen, würde mein Projekt endgültig als „Fail“ kennzeichnen. Und ich versage nicht gerne…

Aber wie gesagt: der Weg des geringeren Widerstandes… Um überhaupt wieder Lust auf Sport zu entwickeln, habe ich mir zunächst etwas anderes ausgedacht:

Ich habe morgens nach dem Frühstück, bevor ich mich für die Arbeit, die Uni oder einen Tag daheim fertig mache, etwa eine halbe Stunde lang Leerlauf. Meistens lümmel ich nochmal im Bett rum oder putze ein wenig. Aber meistens habe ich das Gefühl, diese halbe Stunde mehr schlecht als recht zu nutzen und hinterher müder zu sein als zuvor.

Letzte Woche habe ich mich dann spontan zur 30-Day-Yoga-Challenge auf Do You Yoga angemeldet. Man bekommt jeden Tag eine Email mit Link zu einem 15- bis 20-minütigen Yoga-Video.

Perfekt für meine 30-Minuten-Morgen-Lücke!

Die Übungen sind eher ruhig, aber teilweise hatte ich sogar Muskelkater davon! Genau richtig, wenn man (wie ich momentan) der Meinung ist, dass etwas Bewegung täglich immer noch wesentlich besser ist, als hochgesteckte Ziele, aber schlussendlich überhaupt keine Bewegung.

Ich freue mich jedenfalls bisher immer auf meine tägliche Dosis Yoga und was noch viel besser ist: sogar mein Mann hat angefangen, jeden Abend ca. 10 Minuten Yoga (oder „Dehnen“, wie er es lieber nennt…) zu machen! Und ich darf ihn quasi unterrichten 🙂 das macht richtig viel Spaß!

Am vergangenen Sonntag war ich dann auch zum ersten Mal seit über zwei Monaten wieder mal Laufen… nur 40 Minuten und sehr gequält, aber ich bin gelaufen, einfach weil ich Lust darauf hatte! Und ich habe letzte Woche auch mal eine Runde Liegestütz (25) und Lunges (50) an mein Yoga angeschlossen (mega Muskelkater am nächsten Tag!). Einfach weil ich Lust darauf hatte.

Und das ist im Moment genau das, was für mich zählt! 

Was tut Ihr, um aus einem Sport-Motivationstief oder einer längeren trainingsfreien Zeit herauszufinden? Ich halte Euch auf dem Laufenden! 

Eure Katrin 

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3 Gedanken zu “Erstens kommt es anders…

  1. Hallo Katrin,

    das klingt sehr interessant, da ich grad auch überlege, mit Yoga anzufangen. Hast du dich für die Videos einfach bei der Doyouyoga-Community angemeldet oder muss man sich da speziell irgendwo registrieren?
    Mir hilft bei Motivationstiefs immer, die Ziele besonders klein zu stecken (z.B. beim Laufen das Ziel, nur einmal kurz um den Block zu joggen). Wenn ich dann einmal angefangen hab, bleib ich meist dann doch länger als geplant dabei.Und wenn nicht, hat man wenigstens kurz was getan 😉

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    • Liebe Katrin, danke für deinen Kommentar! Und dann noch von einer Namensvetterin! 😉
      Für die Yoga-Challenge kannst du dich hier anmelden: http://www.doyouyoga.com/course/the-30-day-yoga-challenge/
      Macht wirklich Spaß und es ist eben ein kleines machbares Ziel, das man sich stecken kann! Damit hast du nämlich vollkommen Recht: kleine Ziele, an die man glaubt und die man dann auch erreicht, sind total wertvoll und motivierend! Danke für den Tipp! 🙂
      Viele Grüße u bis bald hoffentlich! Würd mich freuen, wenn du mal wieder reinschaust!
      Katrin

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  2. Ich bin da ähnlich, … irgendwie habe ich keine richtigen Tipps parat, um sie tatsächlich weiterzugeben, … mein Tief kommt und geht, wobei mein Ziel das gleiche ist. Sehr seltsame Bewegung, …

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