Wellness-Wochenende am Meer – und wie man ein wenig Wellness auch in seinen Alltag integriert

Hallo Ihr Lieben!

IMG_4614Das vergangene (für uns verlängerte) Wochenende habe ich in Travemünde und Umgebung verbracht. Meine Schwägerin hatte ab Freitag nachmittag zu einem Familienwochenende ins A-Rosa Resort in Travemünde eingeladen.

Los ging es für uns drei allerdings schon am Mittwoch abend. Da sind wir nämlich schon losgefahren. Extra ein wenig früher, damit wir bei der langen Anreise auch ein wenig mehr von dem Wochenende haben würden. An diesem Abend ging es für uns aber erstmal nur bis Soltau, wo wir dann übernachteten. So waren wir auch schon bis 0 Uhr unterwegs, Stau & Co. inklusive, noch länger hätten wir aber auf keinen Fall mehr fahren mögen. Sollte so etwa das Entspannungswochenende starten? Wie es doch noch entspannend wurde und welche Schlüsse ich für mich daraus ziehen würde…? Einfach weiterlesen! 😉

Mein erster Lauf seit Langem und ein Spaziergang durchs Moor

Donnerstag früh hatte ich mir dann extra meinen Wecker um 6:45 Uhr gestellt, um noch vor dem Frühstück laufen gehen zu können. Auch oder vielmehr gerade im Kurzurlaub wollte ich meine Earlybird-Challenge durchziehen und jeden Morgen Sport machen. Also sattelte ich den Hund und ging auf meinen ersten Lauf seit genau zwei Wochen. Abgesehen von einer offensichtlich noch völlig verschlafenen Maja war es ein sehr schöner Lauf. Unser kleines Hotel lag direkt an Feld- und Waldwegen und ich joggte gemütlich etwas länger als eine halbe Stunde durch die Landschaft. Auch das Wetter spielte mit, es war zwar nicht bombig, aber trocken, recht warm und freundlich.

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Nach dem Lauf und einer langen Dusche frühstückten wir und machten dann noch einen Ausflug in ein Moor in der Nähe. Dort wanderten wir nochmal – jetzt bei noch besserem Wetter – eine Stunde mit dem Hund herum und bestaunten die beeindruckende Landschaft. So ein Moor ist schon etwas Besonderes!

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Auf unserem weiteren Weg gen Norden machten wir dann noch Halt in Hamburg und kehrten für Kaffee und Kuchen bei Louis C. Jacob ein. Für mich gab es einen Käsekuchen mit Sahen und einen Latte Macchiato. Mein Liebster hatte eine Marzipan-Schoko-Torte und eine heiße Schokolade.

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Dann ging es auch schon weiter nach Travemünde, einchecken etc., bevor wir am Abend bei einem sehr leckeren Italiener einkehrten, wo ich mir einen großen Salat mit Parmaschinken, Mozzarella und diversem Gemüse bestellte. Ein Aperol Spritz und ein schönes Glas Wein durften natürlich auch nicht fehlen.

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Ein bißchen Lesen auf dem Zimmer war auch noch drin, bevor ich müde, aber glücklich in die Kissen sank.

Sport, Strand und Spa-Bereich

Am Freitag wachte ich tatsächlich von selbst um 06:20 Uhr auf und las noch ein wenig, bevor auch Mann und Hund wach waren. Den gemeinsamen Tag begannen wir erstmal mit einem Spaziergang an der Strandpromenade. Das Wetter war top und machte Lust auf mehr!

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Der Fitnessraum des Hotels, dem ich gleich danach einen Besuch abstattete war auch super! Endlich mal ein großer, heller Raum mit riesigen Fenstern, nettem Ausblick und vielen hochwertigen Geräten. Außerdem gab es eine Reihe von Kursen, von Aqua Fitness, über Rückenfit bis hin zu Nordic Walking… Ich habe aber nur meine Yogamatte in der Sonne vor dem Fenster ausgerollt und ein halbes Stündchen Power Yoga gemacht, bevor es endlich zum Frühstück ging.

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Wenn ich im Urlaub bin, verwöhne ich mich beim Frühstück immer richtig. Während es daheim meistens nur ein Brötchen oder Brot mit Käse (laaaangweilig… 😉 ) gibt, schöpfe ich unterwegs aus dem vollen: zuerst ließ ich mir ein Omelette mit Garnelen, Champignons, Tomaten, Käse, Frühlingszwiebeln und Paprika frisch zubereiten. Außerdem gab es total leckeres Vollkornbrot, das ich mit Lachs und Meerrettich belegte und Tomaten, Gurken und Paprika dazu. Auch am Birchermüsli konnte ich nicht so einfach vorbeigehen und nahm mir eine Schüssel mit Ananas und Quark mit. Dazu gab es Kaffee und frischen Orangensaft.

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So war ich jedenfalls gut gestärkt für unseren Ausflug nach Fehmarn, wo wir mit dem Hund den Strand unsicher machten und uns die Insel anschauten.

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Im Anschluss machte ich zum ersten Mal den Spa-Bereich unsicher, schwamm einige Bahnen im schönen Außenpool und ging in die Himalaya-Salz-Sauna.

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Die Zeit im Spa war an diesem Tag leider etwas kurz bemessen, da wir uns am Abend zum ersten Mal mit unserer Familie trafen und zusammen vom Buffet essen wollten. Es war ein sehr netter, geselliger Abend und es war schön, alle mal wieder zusammen zu sehen.

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Mein OOTN

Samstag – oder: die Entspannung schlägt voll durch

Samstag früh drehten wir den Spieß mal um. Nach dem obligatorischen Strandspaziergang mit Wau (das Wetter war leider gar nicht mehr so schön), gingen wir zuerst zum Frühstück und erst danach ins Fitnesscenter. Hatte ich die riesigen Fenster schon erwähnt? Dort würgte ich mich durch mein Freeletics-Workout. Es lief aber sehr gut, zum ersten Mal seit langem konnte ich Venus mit Stern abschließen und war gar nicht mehr so weit von meiner PB entfernt. Danach schleppte ich mich mit schweren Armen und zitternden Beinen an den Pool, wo ich mir einen leckeren frisch gepressten Saft aus Ananas, Orange, Kiwi und Mango bringen ließ. Die nächste Zeit vertiefte ich mich in mein neues Buch und chillte einfach nur. Dann holte meine Schwägerin mich zu einem Saunagang ab.

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Langsam merkte ich wirklich, wie sich tiefe Entspannung breitmachte. Es ist einfach toll, so viele schöne Sachen unternehmen zu können, sich den Tag frei einzuteilen und sich Zeit nur für sich selbst zu nehmen. Und sich natürlich nur um Angenehmes kümmern zu müssen – den Laptop mit meiner zu schreibenden Hausarbeit hatte ich ganz bewusst daheim gelassen.

Gegen Mittag schnappten mein Mann und ich uns dann wieder den Hund und machten einen langen Ausflug in einen Wald in der Nähe.

Dann stand auch schon ein weiteres Highlight an: für die ganze Familie gab es einen Kochkurs im Restaurant mit Michelin-Sternen. Schlussendlich wurde das Essen für uns zuende zubereitet und angerichtet und wir mussten dann nur noch essen genießen und uns einen schönen Abend machen.

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Schon vorbei

Den Sonntag begann ich mit einem Lauf im Nieselregen, während mein Mann den Hund bespaßte.

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Danach machten wir es uns noch ein letztes Mal im Spa-Bereich zum Lesen und Saunieren gemütlich und gingen im Anschluss recht spät zum Frühstück, wo ich noch ein letztes Mal das riesige Angebot ausnutzte.

Was habe ich aus diesem tollen Wochenende mitgenommen?

Dann waren unsere vier Urlaubstage auch schon vorbei. Ich hätte gleich noch vier weitere dranhängen können. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie anders ich im Urlaub (selbst wenn es nur ein kurzer ist) an die Gestaltung der Tage herangehe. So ganz ohne Planung kann ich zwar auch im Urlaub meistens nicht, und das ist ja auch nicht realistisch, wenn es nur zu gewissen Zeiten Frühstück oder Sportkurse gibt oder wir uns mit der Family verabredet haben. Auch will natürlich der Hund eingeplant sein und Sport darf auch nicht fehlen. Trotzdem konnte ich es kaum erwarten, morgens aus dem Bett zu springen und den Tag zu beginnen. Selbst auf Frühsport hatte ich richtig Lust. Ich wusste eben auch, dass mich danach kein langer Tag mit Hausarbeit-schreiben, Büro o.ä. erwartete, sondern Entspannung, Lesen, leckeres Essen, Spazierengehen… Nicht zuletzt habe ich das Essen, insbesondere das Frühstück sehr genossen. Daheim bin ich ja wirklich kein Frühstückstyp, sondern frühstücke mehr aus Pflichtgefühl und weil ich weiß, dass ich sonst kreislaufmäßig gegen Mittag Probleme bekomme.

Ich würde mir daher gern angewöhnen, auch daheim das Frühstück reizvoller für mich zu gestalten. Ein Omelette zu machen dauert ja so lange nicht, gerade wenn man die Zutaten schon am Vorabend schneidet, und auch Obstsalat kann man abends vorschnippeln und braucht ihn dann morgens nur noch zu essen. Außerdem macht der Morgen viel mehr Spaß, wenn man sich ein wenig Zeit lassen kann. Das sollte man auch bei der Entwicklung seiner persönlichen Morgen-Routine beherzigen! Und zu meinem Frühsport-Projekt stehe ich nach wie vor!

Außerdem ist es ein Segen, sich seine Zeit frei einzuteilen, sich mal etwas zu gönnen, selbst wenn es nur ein paar Seiten in einem spannenden Buch oder ein frischer Saft sind. Zeit für sich selbst ist – auch im Alltag – eine große Quelle der Kraft und Motivation. Ich möchte, solange ich das als Studentin noch kann, wieder mehr wertschätzen lernen, dass ich in meiner Tageseinteilung noch so flexibel bin. Und auch Bereiche bzw. Zeiträume, in denen gar nichts geplant ist, sind wichtig, um die Batterien aufzuladen. Und das nicht nur bei so einem tollen, langen Wellness-Wochenende mit der Familie, sondern jeden Tag!

Eure Katrin

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6 Gedanken zu “Wellness-Wochenende am Meer – und wie man ein wenig Wellness auch in seinen Alltag integriert

  1. Hallo Katrin!
    Das schien ja ein schönes Wochenende gewesen zu sein.
    Schön finde ich auch, dass du daraus mitgenommen hast, mehr Wellness un Urlaubsfeeling in deinen Alltag zu bringen. Warum sollten wir damit auch immer bis zum Wochenende oder zum nächsten Urlaub warten? Gerade wenn der Tag geprägt ist von Uni oder Arbeit, tut so ein großes Frühstück oder vielleicht auch eine Massage zwischendurch oder ein gemütlicher Nachmittagskaffee wirklich gut. Der Alltag bekommt dadurch eine ganz andere Qualität.
    Ich weiß nicht, warum wir denken, den Alltag müssten wir so trist und freudlos wie möglich gestalten und dürften das Leben nur am Wochenende und im Urlaub „genießen“. Das ist doch verrückt. Und das Leben viel zu kurz dafür. Lass uns lieber jeden Tag so gut es geht auskosten! 🙂

    Viele Grüße
    Maike

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    • Liebe Maike, danke für deinen Kommentar! 🙂 ich finde auch, dass man sich seinen Alltag etwas schmackhaft machen sollte! Jeder Tag ist das wert! Das ist wie mit dem „guten Geschirr“, man benutzt es nie, nur zu besonderen Anlässen, aber was nützt uns das langfristig? Denken wir am Ende unseres Lebens daran, wie wenig Kratzer die Teller abbekommen haben? 😉 Ich hab auch grad einen super Post in Arbeit zu ein paar Ideen für kleine Wellness-Oasen im Alltag, die nicht viel kosten und auch zeitlich nicht Überhand nehmen! Kommt in den nächsten Tagen! 🙂 Liebe Grüße u dir einen schönen restlichen Feiertag! Katrin

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