Wofür ich im März alles dankbar war…

DankbarkeitDa ja nun der März vorbei ist und damit ein Monat Dankbarkeitsritual hinter mir liegt, möchte ich natürlich noch berichten, wie der Monat für mich gelaufen ist. Im vergangenen Monat war ich tatsächlich für so einiges dankbar und ich habe auch so manches über mich selbst, meine Wahrnehmung und mein Leben gelernt.

Zur Erinnerung: im März wollte ich jeden Abend aufschreiben, wofür ich an diesem Tag dankbar war. Außerdem wollte ich mich weniger über Alltäglichkeiten beklagen und in solchen Situationen lieber versuchen, das Positive zu sehen (Stichwort: Jammer-Detox)!

Am Anfang des Monats hatte ich noch gedacht, dass es mir bestimmt sehr schwer fallen würde, jeden Tag etwas zu finden, wofür ich dankbar war. Umso erstaunter war ich, als ich an den ersten Tagen bereits tagsüber förmlich vor Ideen sprudelte, was ich am Abend aufschreiben würde. Es fiel mir wirklich sehr leicht, gerade am Anfang! Manchmal war schon früh morgens ein Punkt für mein Dankbarkeitstagebuch gefunden, welches sich dann im Laufe des Tages ganz entspannt weiter füllen konnte.

Nach etwa zwei Wochen fiel es mir aber immer schwerer, im Rückblick auf den Tag Dinge zu finden, die Dankbarkeit in mir hervorgerufen haben. Ich hatte oft das Gefühl, immer wieder dasselbe zu notieren. Und immer „mein Mann, gutes Abendessen, schöne Zeit mit dem Hund und tolles Wetter“ aufzuschreiben, erschien mir irgendwie zu simpel.

Andererseits waren diese immer wiederkehrenden Gedanken für mich auch ein besonderes Zeichen. Immerhin zeigten sie doch recht deutlich, was mir in meinem Leben wirklich wichtig ist. Häufiger kamen natürlich auch noch andere Dinge dazu, die ich aber normalerweise eher unter „ferner liefen“ verbucht hätte.

Der Monat zeigte mir recht deutlich, was mir in meinem Leben wirklich wichtig ist.

Einen Teil meiner gesammelten Dankbarkeiten aus dem März habe ich in diesem Bild einmal anschaulich zusammengestellt:

Dankbarkeit

Besonders dadurch ist mir aber auch aufgefallen, wie viele gute Dinge in meinem Leben ich für selbstverständlich nehme. Das Dankbarkeitsritual am Abend hat mich dazu herausgefordert, über das Offensichtliche hinaus nach Positivem am Alltag und am Leben zu suchen.

Mir ist aufgefallen, wie viele gute Dinge in meinem Leben ich für selbstverständlich nehme.

An herausragenden Tagen. An normalen Tagen. Und eben auch an schlechteren Tagen, an denen mir erstmal so rein gar nichts einfallen wollte. Gerade an letzteren tat es dann sehr gut, ein Quentchen Glück und Dankbarkeit dafür zu entdecken. Manchmal war ich aber in meinem schlechten Tag so gefangen, dass ich irgendwann leicht hoffnungslos aufgab und die Seite leer ließ.

Meine Dankbarkeit kommt also anscheinend in Phasen und Schüben. So wie jeder von uns gute und weniger gute Tage hat, war ich mal mehr und mal weniger offen dafür, Dankbarkeit in mein Leben zu lassen. Aber ich finde, dass das auch in Ordnung ist. Wenn man das Große Ganze nicht aus dem Blick verliert, muss man an „schlechten Tagen“ auch nicht so tun, als wäre man total happy. Viel wichtiger finde ich es, sich dann auf die Anker in seinem Leben zu besinnen, den Ärger hinter sich zu lassen und mit einem frischen Geist weiterzumachen.

Als Konsequenz aus diesem Monat habe ich mir vorgenommen, statt einem täglichen Dankbarkeitstagebuch eine fortlaufende Liste auf meinem Smartphone zu führen, in die ich bei Gelegenheit besonders dankbare und/oder glückliche Momente eintragen kann. Wenn ich dann mal wieder schlechter drauf bin und jegliche Dankbarkeit aus dem Auge verloren habe, kann ich jederzeit und an jedem Ort auf meine „Lucky List“ zugreifen und mir in Erinnerung rufen, wie gut es mir eigentlich geht. Ich hoffe, dass ich dadurch lerne, die Phasen, in denen vermeintlich alles blöd ist und vieles schief läuft, in Zukunft ein wenig besser abzufedern.

Ich kann Euch nur empfehlen, auch mal ein Dankbarkeitstagebuch für ein paar Wochen auszuprobieren und zu sehen, was das mit Euch und Eurer Sicht auf die Dinge macht!

Führt Ihr vielleicht schon ein Dankbarkeitstagebuch? Fällt Euch das leicht? Wofür wart Ihr in der letzten Zeit dankbar?

Eure Katrin

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