Unser neues Ernährungsprojekt als Paar

Als mein Mann am vergangenen Sonntag sagte, dass er bis zu seinem ersten Marathon in diesem Jahr, der bereits in drei Wochen stattfindet, noch dringend ein paar Kilo verlieren müsse, bot ich natürlich meinen Rat an.

Ich war zwar nie übergewichtig, kann die Probleme des Abnehmens also natürlich nicht in ihrer ganzen Fülle nachempfinden, aber meiner Meinung nach bedeutet das auch, dass ich anscheinend irgendetwas halbwegs richtig mache.

Da ich schon länger versuchte, etwas an der Ernährung meines Liebsten zu feilen und auch selber wieder auf einen gesünderen, ausgewogeneren Weg zu finden, war die Gelegenheit einfach zu günstig.

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Clean Eating als Basis unserer Ernährungsumstellung

Ohnehin hatte ich gerade begonnen, mich mit dem Clean Eating-Konzept zu beschäftigen, nicht zuletzt durch einige andere tolle Blogs. Ich habe mir im Zuge meiner Recherchen aber auch DAS Clean Eating-„Werk“ schlechthin, das Buch „The Eat-Clean Diet Recharged! Lasting Fat Loss That’s Better than Ever“ von Tosca Reno gekauft und gelesen.

Bei der Lektüre ist mir aufgefallen, dass ich ernährungstechnisch im Großen und Ganzen schon ganz gut aufgestellt bin, es aber in einigen Bereichen definitiv noch Verbesserungsbedarf gibt. Diese Bereiche sind: Zucker, Zusatzstoffe, „falsche“ Kohlenhydrate. Ich habe momentan eine sehr süße Phase und verspeise alles, was Kuchen, Pudding, Nachtisch oder ähnliches ist. Vor allem Kuchen. Und Nachtisch. Und hatte ich Kuchen schon erwähnt? Außerdem sind einige Lebensmittel, die ich zu mir nehme, alles andere als clean…

Mein Mann trinkt hingegen viel Cola und Redbull, lässt häufig Mahlzeiten aus (meist das Abendessen), nascht gern und oft und meidet unglücklicherweise zu einem großen Teil Gemüse.

Gut geplant ist halb gewonnen

Also habe ich für die nächsten drei Wochen den folgenden Plan für unsere Ernährungsumstellung aufgestellt:

Obstkorb3

Ich habe versucht, erstmal den ganzen Süßkram zu verbannen, und regelmäßige Mahlzeiten mit wesentlich höherem Gemüseanteil einzubringen.

Gleichzeitig wollte ich den Ärmsten auch nicht gleich überfordern und lieber auf diesem Level sein Durchhaltevermögen und vielleicht sogar auch die Freude an gesünderer Ernährung fördern. Daher habe ich den Plan auf vier Mahlzeiten täglich beschränkt, statt der von Tosca Reno empfohlenen sechs Mahlzeiten. Aus demselben Grund gibt es auch den wöchentlichen Cheat-Day und das generell etwas lockerere Wochenende. Essen soll ja auch noch Spaß machen.

Zusammenhalten zum Durchhalten

Um meinen Liebsten auf seinem Weg zu unterstützen, werde ich den Plan selber auch befolgen. So können wir uns abends gegenseitig berichten und erliegen vielleicht weniger schnell einer Versuchung, denn schließlich sitzen wir im selben Boot.

Cola & Co. werden für mich selbst allerdings kein Problem darstellen, da ich ohnehin nur Wasser, Tee und Kaffee trinke. Da ich schon relativ gesund esse, möchte ich das Projekt noch ein wenig weitertreiben:

Zum Einen möchte ich über die Osterfeiertage von Donnerstag bis Montag eine Saftfasten-Kur machen (dazu aber in Kürze mehr in einem separaten Post).

Außerdem soll bis dahin und gerade auch danach mein Mittagessen so clean wie möglich sein. An den zwei Tagen, an denen ich mein Mittagessen daheim zubereiten kann, wird das natürlich weniger ein Problem sein, als an den Tagen, die ich im Büro oder in der Uni verbringe.

Meine 3 Problembereiche…

…will ich folgendermaßen angehen:

1. Zucker:
Für meinen süßen Appetit nach dem Mittagessen nehme ich mir Obst und Nüsse mit. Als Dessert gibt es Joghurt oder Quark mit Früchten, zum Süßen nehmen wir (sparsam) Agavendicksaft.

2. Zusatzstoffe:
Ich bereite meine Mahlzeiten möglichst frisch zu und vermeide dadurch, unterwegs Hunger zu bekommen, wo es in der Regel viel schwieriger ist, cleane Alternativen ohne Zusatzstoffe zu bekommen. Fertiggerichte und fertige Snacks und Süßigkeiten wird es in dieser Zeit für uns, außer vielleicht am Cheat Day, nicht geben.

3. Schlechte Kohlenhydrate:
Hier gilt ähnliches, wie bei den Zusatzstoffen: durch gute Vorbereitung will ich Situationen vermeiden, in denen mir nichts anderes übrig bleibt, als zu nicht cleanen Mitteln zu greifen. In den nächsten drei Wochen gibt es morgens Vollkornbrot und -brötchen, mittags Vollkornreis oder -nudeln, Kartoffeln oder alternative Getreide wie Quinoa, Bulgur o.ä. Gerade in diesem Bereich gibt es für mich noch viel zu entdecken und ich bin auch schon ganz gespannt.

Also: auf geht’s!

Am Montag ging die Reise für uns bereits los. Die ersten Tage waren allerdings nicht ganz einfach, gerade auswärts zu Mittag zu essen hat sich als große Herausforderung erwiesen!

Schließt Euch uns doch gern an und macht Eure eigene Ernährungs-Challenge!

Welche Ziele habt Ihr gerade für Eure Ernährung? Esst Ihr clean? Welche Tipps und cleanen Alternativen könnt Ihr mir als Clean Eating-Einsteiger empfehlen?

Eure Katrin

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2 Gedanken zu “Unser neues Ernährungsprojekt als Paar

  1. Pingback: Mein erster Saftfasten-Tag und wie meine Saftkur fürchterlich schief ging | Life Law Balance

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